Um den Inhalt unserer Webseite zu verbessern, verwendet diese Webseite Cookies. Mit der Nutzung dieser Webseite stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Weiteres können Sie der Datenschutzerklärung entnehmen.

Inkontinenzberatung

Blasenschwäche, Reizblase oder der medizinische Fachausdruck Harninkontinenz – diese Begriffe umschreiben alle dasselbe Symptom: den unfreiwilligen Harnverlust.

Die drei häufigsten Formen:

Die Belastungs-(Stress-)Inkontinenz

Unter körperlicher Belastung kommt es zu einem unwillkürlichen Harnabgang (ohne Harndrang!) z.B. beim Treppensteigen, schweren Heben, schnellen Gehen oder durch Husten, Niesen, Lachen. Ursache für die Belastungs-Inkontinenz ist eine Schwäche der Schließ- und Beckenbodenmuskulatur.

Die Dranginkontinenz

Die Dranginkontinenz zeigt sich in Form des plötzlichen Harndrangs, das Gefühl, nicht mehr warten zu können! Die Harnentleerung kann willkürlich nicht vollständig unterdrückt werden. Verantwortlich dafür ist die gesteigerte Tätigkeit der Blasenmuskulatur, die zum krampfartigen Zusammenziehen der Blase führt. Der Harndruck ist dabei stärker als die Kraft der Schließmuskulatur. Der plötzliche Harndrang tritt auch bei nur geringer Füllung der Harnblase auf und lässt sich wenig beeinflussen.

Die Mischinkontinenz

Gemeinsamens Auftreten von Belastungs- und Dranginkontinenz

Ca. 5 Millionen Menschen sind in Deutschland von Blasenschwäche oder Inkontinenz betroffen. Vielen Betroffenen ist es allerdings unangenehm offen über ihre Probleme zu reden. Dabei gibt es gute Behandlungsmöglichkeiten, die helfen können. Da einer Harninkontinenz unterschiedliche Erkrankungen zugrunde liegen können, muss medizinischer Rat eingeholt werden.

Neben den physiotherapeutischen und medikamentösen Maßnahmen kommt allerdings der richtigen Beratung bei der Hilfsmittelversorgung besondere Bedeutung zu.

Mit hochwertigen hautfreundlichen, verlässlichen und diskreten Inkontinenzprodukten möchten wir die Patienten dabei unterstützen, Ihre Lebensqualität so gut wie möglich zu erhalten.

Vereinbaren Sie einfach einen Termin mit uns!

Hier noch einige einfache Tipps, die helfen, die Blase gesund zu erhalten, damit Sie freier und selbstsicherer sein können:

Beckenbodentraining:

Wie jeder andere Muskel kann der Beckenboden durch spezielle Übungen trainiert und gekräftigt werden. Einmal gelernt, lassen sich diese Übungen problemlos in den Alltag einbauen. Beckenbodentraining kann auch zur Vorbeugung einer Inkontinenz dienen.

Abbau psychischer Faktoren: Stress, Nervosität und Angst verstärken den Harndrang. Entspannungsübungen wie autogenes Training können helfen. Auch Sport ist hilfreich.

Ausreichende Flüssigkeitszufuhr:

Viel trinken! Mehr als zwei Liter täglich, um die Blasenmuskulatur anzuregen. Nie aus Angst vor unfreiwilligem Harnverlust zu wenig trinken. Messen Sie Ihre Urinmenge. Über 200 Milliliter sollten angestrebt werden.

„Toilettentraining“:

Erziehen Sie Ihre Blase. Entleeren Sie sie alle zwei Stunden! Versuchen Sie während des Wasserlassens den Harnstrahl zu unterbrechen, diese Übung stärkt Schließmuskeln und Beckenbodenmuskulatur. Nicht jedem kleinen Harndrang nachgeben, sonst “muss“ man immer öfter.

Ernährungstipps:

Blasenreizende Stoffe können scharfe Gewürze oder Kaffee sein. Auf Nikotin sollte verzichtet werden. Übergewicht fördert die Entstehung einer Inkontinenz. Gesunde Ernährung mit viel Bewegung können die Symptome einer Inkontinenz verbessern.